PfarreienGemeinschaft Neuburg St. Peter und Heilig Geist
Liebe Besucherinnen und Besucher unserer HomePage!
Genau 40 Tage nach Weihnachten feiert die Kirche das Fest „Darstellung des Herrn“.
Die Grundlage findet sich im Lukas-Evangelium. Dort heißt es, dass der greise Simeon den neugeborenen Jesus im Tempel als den verheißenden Messias erkennt und sagt: „Ein Licht, das die Heiden erleuchtet.“ (Lk 2,32).
Zwar ist es ein Christusfest, erinnert aber auch an Maria. Sie brachte eben ihren erstgeborenen Sohn im Tempel dar, mit dem vorgeschriebenen Reinigungsopfer, wie es auch bei Lukas (Lk 2,24) geschrieben steht: „Ein Paar Turteltauben oder zwei junge Tauben“. Daher der Name für das Fest, wie es im Volksmund bekannt ist – „Mariä Lichtmess“.
Der Name „Lichtmess“ bezieht sich auf das Licht als Symbol. Die geweihten Kerzen stehen für Christus als das Licht der Welt und für die Gemeinschaft mit ihm als dem Auferstandenen.
Im bäuerlichen Jahreslauf war an Lichtmess früher das Ende der Winterarbeiten im Haus und der Beginn der Feldarbeit. Verschiedene Bauernregeln bildeten sich dabei heraus, wie: „Gibt’s an Lichtmess Sonnenschein, wird’s ein spätes Frühjahr sein“ oder: „Stürmt und schneit es an Lichtmess, ist der Frühling nicht mehr weit.“
Eng verbunden mit diesem Festtag ist der Blasiussegen am 3. Februar. Er erinnert an den Märtyrer Blasius, der bei Halskrankheiten angerufen wird. Der Segen mit zwei gekreuzten Kerzen soll den Menschen auf seine Fürsprache Schutz und Heil gewähren.
Mögen Sie von diesem Segen Gottes allzeit reich beschenkt sein!
Das wünscht Ihnen
Kaplan Richard Reißner
Die Bilder unserer Erstkommunionkinder finden Sie hier.
Auf unserer Seite Berichte gibt es jede Menge aktuelle Themen. Die Berichte der Kolpingfamilie finden Sie auf der Seite von Kolping.
Christus - das Licht, das nie erlischt
Tag der offenen Tür